Pavol Breslik · Amir Katz

Liederabend

Pavol Breslik · Amir Katz

Amir Katz © Stéphane de Bourgis Pavol Breslik © PascalAlbandopulos

PROGRAMM

Robert Schumann

Fünf Lieder, op 40
Belsatzar, op 57

Felix Mendelssohn Bartholdy

Auf Flügeln des Gesanges, op 34, Nr. 2
An die Entfernte, op 71, Nr. 3
Nachtlied, op 71 Nr. 6
Gruß, op 19, Nr. 5
Schilflied, op 71 No 6
Neue Liebe op 19, Nr. 4
Anders Maienlied (Hexenlied) Op. 8 Nr. 8

***Pause***

Franz Liszt

Kling leise mein Lied, 1. Fassung
Drei Lieder aus Schillers Wilhelm Tell, 1. Fassung
Angiolin dal biondo crin ‪
Im Rhein, im schönen Strome 1. Fassung
O lieb, solang du lieben kannst

KÜNSTLER

  • Pavol Breslik

    Pavol Breslik © PascalAlbandopulos

    Die steile Karriere des Tenors Pavol Breslik begann 2005, als er bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zum „Nachwuchssänger des Jahres“ gekürt wurde. Nach 3 Jahren im Ensemble an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin ist er seit 2006 freischaffend und singt regelmäßig an den großen europäischen Opernhäusern und Festspielen sowie an der Metropolitan Opera New York.

    An der Wiener Staatsoper sang er Lenski, Nemorino und Alfredo, an der Bayerischen Staatsoper gab er zwei wichtige Rollendebuts: den Gennaro in Lucrezia Borgia an der Seite von Edita Gruberova und den Edgardo in Lucia di Lammermoor mit Diana Damrau. Er sang dort auch Alfredo, Nemorino, Tamino, Belmonte, Lenski, Idamante, Narraboth, Cassio, Rinuccio (Gianni Schicci), Henry Morosus (Schweigsamer Frau) und zuletzt Hans (Verkaufte Braut). Am Londoner Covent Garden war er als Lenski in der Neuproduktion Eugen Onegin sowie als Ferrando, Tamino und Don Ottavio zu hören. Am Opernhaus Zürich sang er Stewa, Don Ottavio, Faust, Roberto Devereux, Nadir, Peter Quint, Alfredo Germont, Macduff, Belmonte, Nemorino und Lenski.
    Weiter gastierte er an der Pariser Oper, am Liceu Barcelona, Théâtre Royal de la Monnaie, an der Berliner Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen, in Aix-en-Provence und am Genfer Grand Théâtre. An der Opera Sydney gab er sein Australien-Debüt als Nadir (Les pêcheurs de perles) und mit dem Tasmanian Symphony Orchestra sang er kürzlich seinen ersten Romeo.

    Auch auf den Konzertpodien ist Pavol Breslik ein gern gesehener Gast. Unter der Leitung von Thomas Hengelbrock sang Pavol Breslik beim Eröffnungskonzert der Hamburger Elbphilharmonie. Pavol Breslik eröffnete den Wiener Opernball 2018 und sang im selben Jahr beim Neujahrskonzert in der Dresdner Semperoper unter Christian Thielemann. Meilensteine in seiner Karriere als Liedinterpret waren seine Recitals bei der Schubertiade und in der Wigmore Hall.

    In der vergangenen Spielzeit gab Breslik sein Rollendebüt als Hans in der Verkauften Braut in München und in Dresden, und gastierte an der Met als Don Ottavio. Zum Abschluss der Saison sang er den Narraboth in der neuen Salome an der Bayerischen Staatsoper.
    Aktuelle Projekte:  Fenton in der Neuproduktion der «Lustigen Weiber» an der Lindenoper, Edwin in der neuen «Csardasfürstin» in Zürich, Duca in «Rigoletto» an der Semperoper Dresden und eine große Konzert Tournee mit «Christus am Oelberg» mit Sir Simon Rattle und dem LSO.

  • Amir Katz

    Amir Katz © Stéphane de Bourgis

    Der in Israel geborene Amir Katz gewann etliche nationale und internationale Wettbewerbe.
    Amir Katz wird von vielen Orchestern und Festivals weltweit zu Konzerten eingeladen. Er spielt in den berühmtesten Konzertsälen in Europa, Asien und Nordamerika. Seine Konzerte werden regelmäßig für Radio und Fernsehen aufgezeichnet. Amir Katz hat diverse CDs für verschiedene Label wie für Live Classics, Oehms Classics und Sony Classical, aufgenommen.

    Seit 2010 begleitet Amir Katz den Tenor Pavol Breslik. Diese künstlerische Zusammenarbeit fand ihren Ausdruck in viel beachteten Liederabenden, unter anderem in München, Wien, Paris und bei der Schubertiade Schwarzenberg.
    2014 spielte Amir Katz einen Beethoven-Zyklus. Über die Gestaltung der Sonaten op. 90, 101 und 106 schrieb die Leipziger Volkszeitung: „[…] Katz kann das alles – authentisch, packend, virtuos und frisch. Kein Wunsch bleib offen!“.

    Im Jahr 2017 präsentierte Amir Katz einen Liszt-Zyklus, darunter alle Etüden für Klavier. Die Berliner Morgenpost schrieb darüber: „ Katz’ Spiel von phänomenaler Klarheit geprägt…Hinzu kommt, dass seine technischen Möglichkeiten so groß sind, dass er jeder Stimme ihre ganz eigene Farbe und Intensität in Liszts oft orchestral anmutendem Stimmengeflecht zu verleihen vermag… das ist große Interpretationskunst, basierend auf fabelhafter Pianistik.“ Im März 2017 veröffentlichte Orfeo International eine CD von Amir Katz mit 24 Chopin-Etüden, die vom deutschen Radiosender MDR-Kultur zur CD der Woche gekürt wurde. Im September 2018 debütierte Amir Katz in México City beim Blanco y Negro Piano Festival. Im November 2018 debütierte er mit dem Orquesta Sinfónica del Estado de México mit Chopin’s Klavierkonzert Opus 11. Im Februar 2020 wird seine neue Dopple -CD „Hommage an Liszt“ erscheinen.