Alles Liebe │ mit Ursula Strauss und dem Duo BartolomeyBittmann

Ensemble

Alles Liebe │ mit Ursula Strauss und dem Duo BartolomeyBittmann

U.Strauss, BartolomeyBittmann Foto Stephan Dolescha
Ursula Strauss
Schauspielerin
Matthias Bartolomey
Violoncello
Klemens Bittmann
Violine

PROGRAMM

In dem Programm, das Ursula Strauss gemeinsam mit dem Duo BartolomeyBittmann präsentiert, dreht sich alles um dieses Thema. Die Liebe in ihren vielen Facetten und Farben – verträumt, verspielt, verzweifelt, verlassen, verwegen, verliebt… ein lustvolles Ausloten von Grenzen.

Dabei bewegen sich die drei Künstler literarisch und musikalisch in den unterschiedlichsten Genres: So hat die hinreißende Mundart einer Christine Nöstlinger Platz neben dem hochromantischen Liebesgedicht, frivole Liebschaften der 1920er neben Bravo-Texten der 70er Jahre. Das Volkslied und das Wienerlied, Schlager und Popsongs, sowie die unverwechselbar energiegeladene Musik von BartolomeyBittmann – eine sinnliche, gespickt mit viel Humor und auch durchaus kritische Annäherung des oftmals so überstrapazierten Begriffs der Liebe.

KÜNSTLER

  • Ursula Strauss

    Ursula Strauss.(c) Irina Gavrich

    Die vierfache ROMY-Preisträgerin studierte Schauspiel am Wiener Volkstheater und war danach an zahlreichen renommierten Bühnen zu sehen, wie z.B. am Theater in der Josefstadt, am Ensembletheater, in der Drachengasse und am Wiener Volkstheater.

    Seit 2001 dreht sie viele erfolgreiche Spielfilme. Ihre wichtigsten Filme sind „Böse Zellen“ (2003, Regie Barbara Albert), „Crash Test Dummies“ (2005, Regie: Jörg Kalt) und „Kotsch“ (2006, Regie: Helmut Köpping), „Fallen!“ (2005, Regie: Barbara Albert), der 2006 in Venedig im Wettbewerb lief und „Revanche“ (2008, Regie Götz Spielman), letzterer wurde 2008 zur Berlinale eingeladen und war 2009 für den Auslands-Oscar nominiert. “ Vielleicht in einem anderen Leben“ (2010, Regie: Elisabeth Scharang). „Michael“ (2010, Regie: Markus Schleinzer) lief 2011 im Wettbewerb von Cannes. „Oktober, November“, wieder mit Götz Spielmann, hatte im November 2013 Kinostart. 2015 drehte sie “Mein Fleisch und Blut“ in der Regie von Michael Ramsauer und „Maikäfer Flieg“ (Regie M. Unger), der auch Eröffnungsfilm der Diagonale 2016 war.

    Ihr großer Durchbruch im Fernsehen kam mit der Rolle der Kommissarin Angelika Schnell in „Schnell Ermittelt“, der Serie, die rasch zu einer der erfolgreichsten Serien des ORF und auch Ursula Strauss zum Publikumsliebling wurde.
    2015/16 drehte sie u.a. Staffel 5 von „Schnell Ermittelt“. Es folgte die Figur der Anna Sacher im 2teiler „Das Sacher“ in der Regie von Robert Dornhelm als ORF/ZDF Produktion und die Miniserie „Pregau“ in der Regie von Nils Willbrandt, eine ORF/ARD Produktion.  Sie drehte u.a. mit David Schalko die Miniserien „Die Aufschneider“ und „Altes Geld“,
    mehrere TV Filme mit den Regisseuren Wolfgang Murnberger, Andreas Prochaska, Nikolaus Leytner, Lars Becker und mit Stefan Krohmer.

    2008 und 2016 wurde sie bei der Diagonale als beste Schauspielerin ausgezeichnet.
    2012 bekam sie Österreichischen Filmpreis als beste Schauspielerin.
    Seit 2012 kuratiert Ursula Strauss sehr erfolgreich ihr eigenes Festival WACHAU in ECHTZEIT.

  • Matthias Bartolomey

    Matthias Bartolomey © Stephan Doleschal

    Matthias Bartolomey erhielt er den ersten Cellounterricht bei seinem Vater, Franz Bartolomey studierte  an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und am Mozarteum Salzburg, wo er seit 2020 nun selbst unterrichtet.

    Seit 2017 ist er vermehrt auch als Komponist mit Fokus auf die Erweiterung des Cello-Repertoirs und der damit verbundenen Entwicklung progressiver Spieltechniken tätig. 2012 gründete er mit dem Geiger und Mandolaspieler Klemens Bittmann das Duo BartolomeyBittmann — progressive strings vienna.

    Im Zuge seiner solistischen Tätigkeiten arbeitete Matthias Bartolomey u. a. mit dem Wiener Kammerorchester, der Wiener Kammerphilharmonie, dem Sinfonieorchester der Universität Mozarteum, dem Symphony in C Philadelphia und dem Istanbul Devlent Senfoni Orkestarsi zusammen. Im Jahr 2014 spielte er die selten aufgeführte Cello-Sonate von Sir André Previn mit dem Pianisten Clemens Zeilinger auf CD ein. Zu seinen regelmäßigen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Benjamin Schmid, Helmut Deutsch, Clemens Zeilinger, Magda Amara, Matthias Schorn, Georg Breinschmid, Florian Willeitner und das Signum Saxophon Quartett. Literarisch-musikalische Projekte gestaltete er mit Martina Gedeck, Isabel Karajan, Birgit Minichmayr, Ursula Strauss und Karl Markovics.

    Für den Film ‚Wir töten Stella‘ von Julian Pölsler spielte er 2017 die Sarabande aus der Suite Nr. 6 für Solo-Cello von J.S.Bach ein.
    Im Bereich der Orchestermusik wirkte Matthias Bartolomey im Orchester der Wiener Staatsoper, bei den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, beim Chamber Orchestra of Europe und dem Mahler Chamber Orchestra mit. Seit 2010 spielt er als Solo-Cellist bei dem von Nikolaus Harnoncourt gegründeten Concentus Musicus Wien.
    Matthias Bartolomey spielt ein Violoncello von David Tecchler, Rom 1727.

  • Klemens Bittmann

    KlemensBittmann (c) Wolfgang Spekner

    Studium der klassischen Violine an der Kunstuniversität Graz. Anschließend studiert er Jazzgeige bei Didier Lockwood in Paris.
    In Österreich gründet er die Formationen Beefólk, Folksmilch, Radio String Quartet und das Duo BartolomeyBittmann, bei denen er als Geiger, Mandolaspieler und Komponist aktiv ist. Weiters ist Klemens Bittmann vielfach als Studioarrangeur und Studiomusiker für Streicher-Arrangements, sowie als Workshopleiter tätig und ist Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz.

    Zusammenarbeit mit:
    Wolfgang Muthspiel, Alegre Correa, Gerald Preinfalk, Klaus Paier, Georg Gratzer, Alex Deutsch, Radio String Quartet, Ulfried Staber, Stefan Heckl, Helgi Jonsson, Christian Muthspiel, Wolfgang Temmel, Mercedes Echerer, Thomas Mauerhofer, Christian Bakanic, AnnaF, Ramona Gillard, Valerie Sajdik, Maria Bill, Ursula Strauss, Sandy Lopicic, Alexander Tschernek, Olivier Tambosi, Cornelius Obonya, Andrea Eckert, Erich Oskar Hütter, Paul Gulda, Christiane Boesiger u.v.a.

    Streicherarrangements für:
    Radio String Quartet, Drew Sarich & Dead Poets String Quartet, Boy, Helgi Jonsson, Andreas Bourani, Conchita Wurst, Sarah Nardelli, AnnaF, Rita Chiarelli, Louie Austen, Sarah Grubinger, Broadlahn, Valerie Sajdik u.v.a.

    Klemens Bittmann spielt eine Violine von Josephus Pauli (Linz, 1817),
    eine Mandola von Markus Kirchmayr (Natters in Tirol, 2004) und Saiten von Thomastik-Infeld Vienna.

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