Liederabend Mauro Peter – Joseph Middleton

Liederabend

Liederabend Mauro Peter – Joseph Middleton

Mauro Peter © Christian Felber

PROGRAMM

Robert Schumann

Fünf Lieder, op. 40
Märzveilchen (Chamisso nach Andersen)
Muttertraum (Chamisso nach Andersen)
Der Soldat (Chamisso nach Andersen)
Der Spielmann (Chamisso nach Andersen)
Verratene Liebe (Chamisso nach Fauriel)

Liederkreis, op. 39 (Joseph von Eichendorff)
1. In der Fremde
2. Intermezzo
3. Waldesgespräch
4. Die Stille
5. Mondnacht
6. Schöne Fremde
7. Auf einer Burg
8. In der Fremde
9. Wehmut
10. Zwielicht
11. Im Walde
12. Frühlingsnacht

**** Pause ****

Dichterliebe, op. 48 (Heinrich Heine)
1. Im wunderschönen Monat Mai
2. Aus meinen Tränen sprießen
3. Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne
4. Wenn ich in deine Augen seh’
5. Ich will meine Seele tauchen
6. Im Rhein, im heiligen Strome
7. Ich grolle nicht
8. Und wüßten’s die Blumen, die kleinen
9. Das ist ein Flöten und Geigen
10. Hör ich das Liedchen klingen
11. Ein Jüngling liebt ein Mädchen
12. Am leuchtenden Sommermorgen
13. Ich hab’ im Traum geweinet
14. Allnächtlich im Traume
15. Aus alten Märchen
16. Die alten, bösen Lieder

KÜNSTLER

  • Mauro Peter

    Mauro Peter © Christian Felber

    … als einen Liederabend zum Träumen und eine makellose, facettenreiche Darbietung bezeichneten die Salzburger Nachrichten den Auftritt von Mauro Peter bei den Salzburger Festspielen 2019.

    Die Spielzeit 2021/22 eröffnet der Schweizer Tenor Mauro Peter mit einer Neuproduktion von Strauss Salome (Naraboth), gefolgt von Mozarts Così fan tutte (Ferrando) am Opernhaus Zürich, wo er seit 2013 festes Ensemblemitglied ist und zuletzt große Erfolge mit Zenders Winterreise und als Nemorino in Donizettis Elisir d’amore feierte. Konzertante Aufführungen von Mozarts Così fan tutte führen ihn zur Salzburger Mozartwoche, außerdem ist er mit Strauss Feldermaus (Alfred) in Lyon und mit Bergs Wozzeck (Andres) unter der Leitung von Andris Nelsons in Boston zu erleben. Neben Liederabenden im Wiener Konzerthaus, dem Grazer Stephaniensaal, den Festspielen Taggenbrunn und der Schubertiade Schwarzenberg, wird er u.a. mit Haydns Jahreszeiten unter Andrés Orozco-Estrada im Wiener Musikverein, mit Bachs Weihnachtsoratorium unter David Afkham in Madrid, mit Mozarts Requiem unter Philippe Herreweghe in München, in Bachs Johannes-Passion unter Trevor Pinnock im Amsterdamer Concertgebouw zu hören sein.

    Mit der Interpretation von Wolfgang Amadeus Mozarts Werken feierte Mauro Peter internationale Opernerfolge. Partien wie Belmonte, Ferrando, Don Ottavio und Tamino führten ihn an die Canadian Opera Company nach Toronto, die Bayerische Staatsoper, die Opéra de Lyon, die Opéra national de Paris, das Royal Opera House in London, das Teatro alla Scala in Mailand, das Teatro Real in Madrid, das Theater an der Wien, das Opernhaus Zürich sowie zu den Salzburger Festspielen.

    Mit den Salzburger Festspielen verbindet Mauro Peter eine langjährige Zusammenarbeit.
    Noch während dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater München und der Theaterakademie August Everding war er Mitglied des Young Singers Projects der Festspiele 2012. In den darauffolgenden Jahren hat er, neben zahlreichen Konzerten und Liederabenden, 2016 den Ferrando in Così fan tutte, 2017 den Andres in Bergs Wozzeck sowie 2018 den Tamino in der Zauberflöte gesungen.

    Einen außergewöhnlichen Rang nahm die Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt ein. Seine Interpretation sowie die Probenarbeit von Mozarts Da Ponte-Zyklus 2014 am Theater an der Wien hinterließen beim Publikum und bei allen Mitwirkenden einen bleibenden Eindruck.

    Durch seine vielseitige Konzerttätigkeit erarbeitete sich Mauro Peter mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Constantinos Carydis, Teodor Currentzis, Gustavo Dudamel, Ádám Fischer, Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Nikolaus Harnoncourt, Daniel Hope, Vladimir Jurowski, Ton Koopman, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Minasi, Jonathan Nott, Trevor Pinnock und Andrés Orozco-Estrada ein großes Konzertrepertoire.

    Mauro Peter widmet sich intensiv dem Lied und gastierte im Musikverein Wien, im Pierre Boulez Saal in Berlin, der Kölner Philharmonie, im Münchner Prinzregententheater, im Wiener Konzerthaus, beim Verbier Festival, beim Lucerne Festival, in der Wigmore Hall in London und bei den Salzburger Festspielen.

     

  • Joseph Middleton

    Foto: Sussie Ahlburg

    Der Pianist Joseph Middleton hat sich im Laufe seiner Pianistenkarriere auf Liedbegleitung und Kammermusik spezialisiert und wird in diesem Bereich sehr geschätzt. Im BBC Music Magazine wurde er als „einer der hellsten Sterne in der Welt des Liedes“ beschrieben, von der Times als „die Creme der neuen Generation“ und von Opera Now als „perfekter Begleiter“ bezeichnet.

    Joseph Middelton genießt eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit international etablierten Sänger*innen wie Sir Thomas Allen, Louise Alder, Ian Bostridge, Dame Sarah Connolly, Lucy Crowe, Iestyn Davies, Fatma Said, Samuel Hasselhorn, Wolfgang Holzmair, Christiane Karg, Katarina Karnéus, Angelika Kirchschlager, Dame Felicity Lott, Christopher Maltman, John Mark Ainsley, Ann Murray, James Newby, Mark Padmore, Miah Persson, Ashley Riches, Amanda Roocroft, Kate Royal, Matthew Rose, Carolyn Sampson, Nicky Spence und Roderick Williams. Er arbeitet regelmäßig mit aufstrebenden Stars der jüngeren Generation zusammen und gründete 2012 das Myrthen Ensemble, um mit seinen regelmäßigen Duopartnern Mary Bevan, Clara Mouriz, Allan Clayton und Marcus Farnsworth auch weniger bekanntes Liedrepertoire zu erforschen. Signum Records veröffentlichte ihre Debüt-CD „Songs to the Moon“.

    Die letzten Spielzeiten führten ihn in die Londoner Wigmore Hall, das Royal Opera House und die Royal Festival Hall, das Wiener Konzerthaus, das Amsterdamer Concertgebouw und Muziekgebouw, die Kölner Philharmonie, die Opernhäuser in Straßburg, Frankfurt, Lille und Göteborg, das Pariser Musée d’Orsay, die Tonhalle Zürich, das deSingel Antwerpen, die Philharmonie Luxemburg, das Bozar Brüssel, die Oji Hall in Tokio und die Alice Tully Hall. Er tritt regelmäßig bei Festivals in Aix-en-Provence, Aldeburgh, Edinburgh, München, Stuttgart, Frankfurt, Ravinia, Japan, San Francisco, Toronto und Vancouver sowie bei den BBC Proms auf und ist häufig in seiner eigenen Reihe auf BBC Radio 3 zu hören.

    Joseph Middleton ist Direktor von Leeds Lieder, musician in residence am Pembroke College Cambridge und Professor und Fellow an seiner Alma Mater, der Royal Academy of Music. Er hat eine schnell wachsende und preisgekrönte Diskografie und wurde 2017 mit dem Royal Philharmonic Society’s Young Artist of the Year Award ausgezeichnet.

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