Dmytro Popov │Hymns of Love

Oper

Dmytro Popov │Hymns of Love

Foto: Anton Ovcharov

PROGRAMM

KÜNSTLER

  • Dmytro Popov

    Foto: Anton Ovcharov

    Der ukrainische Tenor Dmytro Popov begann seine Karriere als Lenski in Tschaikowskys „Eugen Onegin“ am Nationaltheater Kiew.
    Internationales Aufsehen erregte er 2013 in der Rolle des Rodolfo in Puccinis „La Bohème“ am Royal Opera House Covent Garden.

    Seitdem übernimmt Dmytro Popov verschiedenste Rollen an bedeutenden Opernhäusern weltweit: Nicias Thais am Teatro Regio in Turin, Pinkerton in der Madame Butterfly, Cavaradossi der Tosca und Rodolfo der Luisa Miller in der Deutschen Oper Berlin, Vaudémont in Iolanta im Teatro Real Madrid, Macduff im Macbeth der Nationaloper Lyon, Andrej in Mazeppa (Oper Monte Carlo) und den Riccardo im Makenball (Toulouse).

    Erfolgreiche Operndarstellungen von Dmytro Popov waren außerdem: La Traviata (Teatro Regio Torino), Iolanta (Oper Paris), Tosca (Semperoper Dresden), Rusalka (Oper Köln), Ein Maskenball (Deutsche Oper und Bolschoi).

    Trotz pandemischer Beeinträchtigung sang er 2019/20 an der Metropolitan Oper in La Traviata, in Madame Butterfly an der Pariser Oper, Carmen an der Oper Köln und das Verdi Requiem an der Hamburger Staatsoper. Mit der Rückkehr zum Opernbetriebs 2021 sang er in Mazeppa am Bolschoi, in Carmen an der Wiener Staatsoper und in Rusalka an der Bayerischen Staatsoper.

    Neben dem Opernfach ist Dmytro Popov zudem ein etablierter Konzertsänger. So sang er zum Beispiel „Die Glocken“ von Rachmaninow mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom unter der Leitung von Antonio Pappano und mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle.

    Weitere konzertante Auftritte u.a.: Verdi’s Requiem bei den BBC Proms, dem Tanglewood Music Festival mit dem London Symphony Orchestra und in der Hamburger Staatsoper, Don José in Carmen, konzertant beim Verbier Festival. Mit dem Verdi Requiem tourte er unter Teodor Currentzis durch Europa, Dvorak’s Stabat Mater sang er mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons.

    In dieser Saison kehrt er für Norma und Tosca an die Semperoper Dresden zurück, an die Bayerischen Staatsoper und Covent Garden für Carmen, an die Hamburger Staatsoper für La Traviata, NDR Hamburg und Oper Köln für Rusalka u.v.m.

    Dmytro Popov arbeitet mit großen Dirigenten wie Antonio Pappano, Sir Mark Elder, Andris Nelsons, Andrés Orozco-Estrada, Giampaolo Bisanti, Valery Gergiev, Carlo Rizzi, Thomas Søndergård, Vladimir Jurowski und Teodor Currentzis.

    Zuletzt erschien seine Solo-CD-Aufnahme „Hyms of Love“ (Orchid Classic), aufgenommen mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin. Arien aus dem CD-Programm wird Dmytro Popov, von Matthias Smuil am Klavier begleitet, bei den Taggenbrunner Festspielen vortragen.

  • Matthias Samuil

    Matthias Samuil

    Der deutsche Pianist Matthias Samuil begann seine Klavierausbildung im Alter von sechs Jahren und besuchte das Berliner Gymnasium »C.P.E.Bach« für musikalische Hochbegabungen. Nach dem Abitur absolvierte er sein Studium als Konzertpianist bei Annerose Schmidt und Hella Walter an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin und besuchte Meisterkurse von Murray Perahia, Leon Fleisher, Brigitte Engerer und Graham Johnson. Daneben widmete er sich der Liedbegleitung und Kammermusik, studierte diesbezüglich bei Wolfram Rieger, Walter Olbertz und Semion Skigin und erhielt wertvolle Anregungen in der Arbeit mit Dietrich Fischer-Dieskau, Krassimira Stoyanova, Deborah Polaski und Johan Botha.

    Als Solist und Begleiter wurde er mehrfach mit Preisen internationaler Wettbewerbe ausgezeichnet, zuletzt im Herbst 2016 mit dem Preis des besten Klavierbegleiters beim Concours »Triomphe de l’Art« in Brüssel, zudem war er Stipendiat des Vereins »Bildung und Begabung« und des Richard-Wagner-Verbandes.

    Matthias Samuil gehört zu den gefragten Klavierpartnern der jüngeren Generation und konzertiert regelmäßig an der Seite bedeutender Sänger wie Olga Peretyatko, Dmytro Popov, Anna Samuil, Michaela Kaune, Dimitry Ivashchenko, Nadja Michael, Dmitry Korchak, Elena Maximova, Pavol Breslik, Julia Novikova, Slávka Zámečníková, Alfredo Daza, Serena Sáenz, Marina Prudenskaya, Mandy Fredrich, Roman Trekel, Lena Belkina, Aleksey Tatarintsev, Evelin Novak oder Massimiliano Pisapia. Seine intensive Konzerttätigkeit führte ihn bereits in die Philharmonien Berlin, Essen und Bratislava, den »Palau de les Arts« Valencia, das »Teatro Colón« in Buenos Aires und »Internationale Haus der Musik« Moskau, die Staatsoper »Unter den Linden« und Deutsche Oper Berlin, das Muziekgebouw Amsterdam, die Händel-Halle in Halle, sowie nach Dresden, Köln, Hamburg, München, Wien, Paris, Prag, Sankt Petersburg, Zürich, Basel, Lausanne, Krakau und weitere Städte in Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, Spanien, Kroatien,
    der Schweiz und den USA. Zudem war er Gast bei den Festivals in Verbier, Aix-en-Provence, Sion, Jūrmala (Lettland) und Koufonisia (Griechenland), beim Verão Clássico in Lissabon, Gabala Music Festival in Aserbaidschan, Kammermusikfestival »intonations« in Berlin und bei den Festspielen in Baden-Baden, Dresden und Mecklenburg-Vorpommern. 2014 gab er einen Liederabend bei den XXII. Olympischen Winterspielen in Sotschi und debütierte mit Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV 414 im Großen Saal des Konzerthauses Berlin.
    Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit. Bereits während seiner ersten Studienjahre arbeitete Matthias Samuil als Korrepetitor an der Universität Potsdam und unterrichtet seit 2006 Liedgestaltung und Solokorrepetition an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin sowie seit 2021 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.