Liederabend Krassimira Stoyanova – Ludmil Angelov/aus organisationstechnischen Gründen abgesagt. Ersatztermin 2022 wird bekannt gegeben

Liederabend

Liederabend Krassimira Stoyanova – Ludmil Angelov/aus organisationstechnischen Gründen abgesagt. Ersatztermin 2022 wird bekannt gegeben

PROGRAMM

Franz Schubert
Geheimes
Trоckne Blumen
Gretchen am Spinnrade
Ellens Gesang (III) – Ave Maria

Richard Strauss
Vier letzte Lieder

Pause

Sergej Rachmaninov
Son (Der Traum)
Poliubila ja.. ( Ich habe mich in meine Trauer verliebt)
Margaritki Op (Das Gänseblümchen)
Uvial cvetok
Au
Molitva (Gebet)
Noch` (Nacht)
Noch`ju w sadu u menia (Nachts in meinem Garten)
Zdes`horoscho (Es ist schön hier)
Ja zhdu tebia (Ich warte auf Dich)
Ne poi, krasavitsa (Sing nicht, Schönheit)
Vesennie vodi (Quellwasser)

KÜNSTLER

  • Krassimira Stoyanova

    Stoyanova (c) Brescia e Amisano © Teatro alla Scala

    Krassimira Stoyanova zählt heute zu den führenden Sängerinnen ihres Fachs, von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. Die gebürtige Bulgarin studierte Gesang und Violine am Konservatorium Plovdiv. 1995 debütierte sie an der Nationaloper Sofia, wo sie sich ein umfangreiches Repertoire erarbeitete, und begann schließlich ihre internationale Karriere an der Wiener Staatsoper. Bis heute ist sie regelmäßig zu Gast im Haus am Ring; 2009 wurde ihr dort der Titel „Kammersängerin“ verliehen.

    Krassimira Stoyanova tritt regelmäßig an den führenden Opernhäusern auf, wie der Metropolitan Opera in New York, der Opéra Bastille in Paris, dem Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, dem Opernhaus Zürich sowie den Staatsopern in München, Hamburg, Dresden und Berlin. Dabei arbeitet sie mit den renommiertesten Dirigenten zusammen, darunter Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Vladimir Fedoseyev, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Manfred Honeck, Mariss Jansons, Fabio Luisi, James Levine, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Georges Prêtre, Yuri Temirkanov, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.

    Das Opernrepertoire der Sopranistin spannt den Bogen von Belcanto-Partien über die großen Verdi- und Puccini-Rollen bis hin zu Richard Strauss und zum slawischen Repertoire. Mit großer Leidenschaft widmet sie sich auch selten gespielten Werken, darunter Donizettis Maria di Rohan, Verdis La battaglia di Legnano oder Dvořáks Dimitrij.

    2003 gab die Künstlerin ihr vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen als Antonia (Les Contes d’Hoffmann). Als Marschallin (Der Rosenkavalier) und Danae (Die Liebe der Danae) konnte sie ebenfalls große Erfolge in Salzburg feiern.

    Auch auf dem Konzertpodium ist Krassimira Stoyanova eine der gefragtesten Sängerinnen. Sie sang in Beethovens 9. Symphonie mit Riccardo Muti beim Ravenna Festival, mit Colin Davis in der St. Paul’s Cathedral in London, mit Mariss Jansons im Vatikan sowie mit Christian Thielemann und den Münchner Philharmonikern, um nur einige zu nennen. Ihr Konzertrepertoire umfasst u. a. Verdis Requiem, Beethovens Missa solemnis, Strauss’ Vier letzte Lieder, Dvořáks Requiem und Stabat mater.

    Zu den Höhepunkten der jüngeren Vergangenheit zählen Liederabende an der Bayerischen und der Wiener Staatsoper, an der Mailänder Scala und im Wiener Musikverein, Konzerte mit Rossinis Stabat mater mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti sowie ihre Auftritte als Aida und Amelia (Simon Boccanegra) an der Mailänder Scala, eine Neuproduktion von Ariadne auf Naxos an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann, Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, konzertante Aida-Aufführungen mit dem Chicago Symphony Orchestra und das Verdi-Requiem bei den Salzburger Festspielen unter Riccardo Muti sowie Auftritte als Leonora (Il trovatore) an der Bayerischen Staatsoper.

    Ein Großteil der für die Saison 2019/20 geplanten Projekte fiel den weltweit getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona Pandemie zum Opfer. Dennoch war Krassimira Stoyanova in einer Neuproduktion Luisa Miller (Titelpartie) an der Lyric Opera Chicago, bei Liederabenden im Grazer Musikverein und am Opernhaus Zürich sowie mit dem Verdi-Requiem beim Wiener Musikverein unter der Leitung von Riccardo Muti zu erleben. Neben Desdemona (Otello) an der Wiener Staatsoper standen außerdem Amelia (Un ballo in maschera) beim Maggio Musicale in Florenz sowie eine Operngala in Athen auf dem Programm. 2020/21 begann für die Künstlerin mit Verdis Requiem und Beethovens 9. Sinfonie  mit der Mailänder Scala unter Riccardo Chailly. Außerdem bestreitet sie  als „Artist in Residence“ mit dem Münchner Rundfunkorchester verschiedene Konzerte. Neben zahlreichen weiteren Konzerten und Liederabenden sind die Marschallin im Rosenkavalier an der Wiener Staatsoper, Leonora (Il trovatore) an der Opéra national de Paris sowie die Gräfin in einer Neuproduktion von Capriccio unter Christian Thielemann an der Semperoper Dresden geplant.

    Krassimira Stoyanovas vier Solo-CDs I palpiti d’amor, Slavic Opera Arias, Verdi und Verismo für das Label Orfeo wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet. Beim Label Naxos erschien ihre neue CD mit sämtlichen Liedern für Sopran und Klavier von Puccini.

  • Ludmil Angelov

    Foto: Kossio Hadjigenchev

    Ludmil Angelov, der in Sofia studiert hat, ist Gewinner zahlreicher internationaler Preise und kann auf eine rege weltweite solistische Karriere verweisen, wie auch kammermusikalische Auftritte und Orchesterkonzerte. Er ist in den bedeutendsten Konzert- bzw. Opernhäusern aufgetreten, wie etwa in der Berliner Philharmonie dem Musikverein Wien, dem Concertgebouw in Amsterdam, Pleyel und Gaveau in Paris, der Mailänder Scala, dem Lincoln Centre in New York, der  Alten Oper in Frankfurt,  im Herkulessaal in München, im KKL Luzern, im Palau de la Música de Valencia, im Auditorio  Nacional von  Madrid u.v.m.

    2011 gründete Ludmil Angelov die Piano Extravaganza Foundation, deren jährliches internationales Festival, selten gespielten Klavierwerken gewidmet ist.  Er ist regelmäßig Jury-Mitglied bedeutender Wettbewerbe, wie des Internationalen Chopin Wettbewerbs in Warschau.
    Seine CD Einspielung von allen Rondos und Variationen hat den ersten Preis des International Chopin Instituts von Warschau gewonnen.